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Capitol Saarlouis

Event

MOP uff de Schnerr 24.01. bis 26.01. auch bei uns

Nach der erfolgreichen Premiere im Jubiläumsjahr präsentiert das Filmfestival Max Ophüls Preis in diesem Jahr mit „MOP uff de Schnerr“ zum zweiten Mal Festivalfilme in saarländischen Kinos. Im Capitol Movie World Saarlouis werden folgende Festivalfilme gezeigt:

Freitag, 24.1.2020, 20:00, GLITZER & STAUB, Dokumentarfilm, Regie: Anna Koch/Julia Lemke

In den kargen Weiten der USA leben vier Mädchen, die eine Leidenschaft teilen: Die wilde Welt des Rodeos. So unterschiedlich ihr kultureller Background auch sein mag, sie alle wollen in die Fußstapfen großer Cowboys treten. In einem Kosmos, der früher nur ihren Vätern und Brüdern gehörte, nehmen die Mädchen ihr Leben selbst in die Hand. Ohne mit der Wimper zu zucken, fangen sie Kälber und setzen sich auf wild buckelnde Bullen. Auch wenn der Weg oft hart und einsam ist, haben sie den Mut, sich in eine Arena zu begeben, in der eigentlich kein Platz für sie ist. Sie wollen beweisen, dass „you ride like a girl“ keine Beleidigung, sondern ein Kompliment ist.

Samstag, 25.1.2020, 14:00, SUNBURNED, Regie: Carolina Hellsgård

Die eigenwillige 13-jährige Claire (Zita Gaier) verbringt die Ferien mit ihrer älteren Schwester Zoe (Nicolais Borger) und ihrer Mutter Sophie (Sabine Timoteo) in einem Hotel am Meer in Andalusien. Sophie verlebt ihre Tage am Pool und zeigt nur minimales Interesse an ihren Töchtern. Anfangs klammert sich Claire an ihre ältere Schwester Zoe. Doch als sich diese in Michael, einen Jungen ihres Alters, verliebt, ist Claire auf sich allein gestellt. Am Strand lernt sie den jungen senegalesischen Strandverkäufer Amram (Gedion Oduor Wekesa) kennen. Sie möchte ihm helfen, doch macht dadurch unabsichtlich seine verzweifelte Situation noch aussichtsloser.

Samstag,25.1.2020, 16:30, PARADIES, Regie: Immanuel Esser

Für den Tod zu arbeiten ist gar nicht so dramatisch, wenn dieser nur noch eine gesichtslose Firma ist, man zu dritt in einem Dienstwagen lebt und den ganzen Tag übers Land fährt, um von einem Todeszeitpunkt und -ort zum anderen zu kommen. Leute ihrem Schicksal zuzuführen, das fühlt sich für Moris (Franziska Machens), Kraumann (Johannes Kühn) und Grundt (Holger Daemgen) nicht nur alltäglich an – sie kennen auch keine Welt außerhalb ihres Fahrzeuges, ihren Listen und den nächtlichen Abgaben der Leichensäcke, die an namenlosen, markierten Orten in die Dunkelheit verschwinden. Doch plötzlich finden sich die drei Mitarbeiter·innen der Wiederverwertungsgesellschaft „Styx“ mit der drohenden eigenen Tilgung konfrontiert. Und sie beginnen, die Regeln ihrer Welt zu hinterfragen und an ihren Grenzen zu rütteln.

Sonntag, 26.1.2020, 14:00, IRGENDWANN IST AUCH MAL GUT, Regie: Christian Werner

Der konservative Bestatter Karsten (Fabian Hinrichs) lebt ein geordnetes Leben und bereitet sich auf eine geschäftige Weihnachtswoche vor, als eine ganze Reihe Unglücke über ihn hereinbrechen. Sein Wellensittich stirbt, sein Auto fällt auseinander, seine Frau will endlich die Scheidung abschließen, und seine übermäßig gut gelaunte Mitarbeiterin will sein Beerdigungsinstitut fröhlicher und bunter machen. Und dann kündigen während des Weihnachtsessens auch noch seine Eltern an, dass sie gemeinsam Selbstmord begehen wollen. In fünf Tagen. Karsten will weder seinen schwer Parkinson-kranken Vater (Michael Wittenborn), einen Instrumentenbauer, noch seine völlig gesunde Mutter (Franziska Walser), eine ehemalige Apothekerin, verlieren. Also unternimmt er alles, um die beiden an ihren Plänen zu hindern. Doch der Konflikt um den selbstbestimmten Tod reißt alte Wunden auf – und als Karstens eigene Gesundheit sich rapide verschlechtert, ist nicht mehr klar, wer hier gerettet werden muss.

Tickets

Tickets für das „MOP uff de Schnerr“-Programm erhalten Zuschauer·innen ab dem 11. Januar online (ffmop.de/service/tickets) und in Lolas Bistro („Blauen Stunde“) oder ab dem 12. Januar in den teilnehmenden Kinos in Bous, St.Ingbert und Saarlouis sowie an den Festivalvorverkaufsstellen in Saarbrücken.

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